Germershausen 2017, Tag 3 (27.07.2017)

Der Dreh im Dreh: Wir werden gefilmt, wie wir den Chor filmen.

Ein fordernder und ganz besonderer Tag liegt hinter uns: Nach eng getakteten Vormittagsproben haben wir unser Pitchvideo gedreht. Dabei guckte uns ein Team der NDR-Sendung „Hallo Niedersachsen“ über die Schulter – für alle Beteiligten ein aufregendes Erlebnis.

Spaß muss auch sein!

Die Reise nach Japan im kommenden Jahr stellt uns vor künstlerische, organisatorische und finanzielle Herausforderungen.  Während die ersten beiden Aspekte insbesondere eine Arbeitsbelastung darstellen, die von jedem einzelnen Mitglied des Chores getragen werden muss, sind wir bei den Finanzen auf externe Unterstützung angewiesen. Dabei sind die ersten Anlaufstellen häufig Unternehmen und Institutionen, die Kulturförderung betreiben. Im Laufe der Planung zeigte sich allerdings, dass eine beträchtliche Finanzierungslücke bestand.

Um diese schließen zu können, müssen wir neue Wege gehen: Crowdfunding ist das Bewerben eines Projektes mit dem Ziel der Einwerbung von Spenden – also eine Finanzierung durch die „Crowd“. Wichtig ist dabei, dem potentiellen Spender das Projekt schmackhaft zu machen. Das Pitchvideo spielt dabei eine zentrale Rolle. Es stellt das Projekt und uns kurz vor. Da der erste Eindruck zählt, haben wir uns für den Dreh den professionellen Foto- und Videografen Thomas Damm engagiert, der gemeinsam mit uns gedreht hat.

Der Regisseur des NDR-Teams (links) spricht mit dem Betreuer Basti (rechts).

Herr Damm und das NDR-Team kamen am Mittag in der Bildungsstätte an. Es folgten eine Begehung der Räumlichkeiten und erste Absprachen über den Ablauf unseres Drehs und der Reportage. Till, der Organisator der Probenfreizeit, hatte bereits im Vorfeld den Ablauf minuziös geplant und konnte dem Fernsehteam sicher und bestimmt entgegentreten.

Zwischendurch erfolgen kurze Interviews.

Primär verantwortlich für unser Video war Herr Damm, der, mit Unterstützung von zwei Mitgliedern des Chores, die Technik für die erste Szene vorbereitete. Den Choristen standen neben Michael nun auch noch vier Kameras, fünf Mikrofone, drei Regisseure, ein dreiköpfiges Fernsehteam und diverse interessierte Betreuer, Vorstandsmitglieder und Organisatoren gegenüber. Gefilmt wurde eine klassische Probensituation, die durch das Hereinkommen eines verspäteten Sänger unterbrochen wurde. Nach den ersten Takes, Wiederholungen und Ansagen wurde uns klar: Dieser Tag würde für alle Beteiligten viel Spaß machen, obschon jede gefilmte Minute volle Konzentration forderte.

Der Klostergarten eignete sich perfekt für die Interviews.

Bis zum Abend dauerten die Dreharbeiten von uns und die des Fernsehteams an, das in den Pausen auch noch Einzelinterviews mit einigen Sängern und Funktionären führte. Insgesamt haben wir für unser Pitchvideo 300 GB an Audio- und Videomaterial aufgenommen, das in den kommenden Wochen in die Postproduktion gehen wird. Der Beitrag in „Hallo Niedersachsen“ wird ebenfalls in den kommenden Wochen fertiggestellt und gesendet. Den Sendetermin werden auch wir wohl erst am Tag der Ausstrahlung erfahren, werden dann aber an geeigneter Stelle schnellstmöglich darauf aufmerksam machen.

Während sich der Chor positioniert …
… wird die Technik für den neuen Raum ausgerichtet.

Am Abend nach den Dreharbeiten fanden weitere Proben statt, um die nicht für Proben nutzbare Zeit vom Nachmittag zumindest etwas zu kompensieren. Alle Sänger haben den gesamten Tag absolute Höchstleistung erbracht und die Herausforderung eines „Drehs im Dreh“ bravurös gemeistert! Abschließend bleibt nur zu sagen, dass es uns viel Spaß gemacht und wir uns auf das Ergebnis dieses Tages sehr freuen.

Am Abend werden 300 GB Daten ausgetauscht: Thomas Damm (links) mit Brigitte Schur (rechts).

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