Probenfreizeit 2020, Tag 6

Heute gab es zum Abschluss nochmal ein Geländespiel, bevor es ans Packen und Aufräumen ging. Die Eltern, die zum Abholen kamen, konnten einen Kurzauftritt ihrer Söhne genießen. Wie aber fällt die Bilanz dieser Freizeit aus?

Auch wenn der Vorabend sehr viel länger war als sonst, ertönte die Weckmusik unbarmherzig um 7:45. Zahlreiche Männerchoristen standen gerade noch rechtzeitig genug auf, um die letzten Reste des Frühstücksbuffets abzugreifen.

Auf Initiative einiger Männerchoristen verwandelte sich der Chor für das heutige Geländespiel in eine Armee aus Unteroffizieren, Bomben, Minören und Feldmarschällen: „Stratego“ zog den Chor den ganzen Vormittag in den Bann. Schon vor dem Mittagessen begann aber das große Packen und Aufräumen. Weil alle mitmachten, konnte das Gelände rechtzeitig vor Ankunft der Eltern aufgeräumt werden.

Um 15:00 präsentierten die müden Choristen mit letzter Kraft ihren Eltern eine kleine Auswahl ihres erarbeiteten Programms. Der Chorleiter nutzte die Gelegenheit, um den Eltern seine Idee des Probenbetriebs bis Weihnachten darzustellen. Dazu an anderer Stelle bald mehr. Nachdem alle Ansagen gemacht und (fast) alle Fundsachen wieder verteilt waren, war die Probenfreizeit 2020 zu Ende!

Der Chor singt für die Eltern.

Die Bilanz dieser Freizeit? Könnte nicht besser ausfallen! Der Chor hat sich wieder als Gemeinschaft zusammengefunden, was unendlich wichtig ist, um künftige Lockdowns zu überstehen. Zumindest außerhalb geschlossener Räume konnten die Choristen wieder Kinder sein und sorglos ohne Abstand spielen. Musikalisch hat sich der Chor nach langer Durststrecke wieder mit allen Stimmen zusammen gefunden. Wir hoffen, dies in den nächsten Wochen weiterführen zu können. Nicht zuletzt hat das Wetter mitgespielt: Weder war es zu heiß noch verregnet, alle draußen geplanten Proben konnten wie angesetzt stattfinden.

Nie war die Probenfreizeit so wichtig wie in diesem Jahr. Für alle Teilnehmer war es eine wunderbare, sorglose Zeit voller Freude an der Musik!

Zur Erinnerung bekam jeder Teilnehmer ein kleines Souvenir.

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