Germershausen 2018, Tag 2

Den zweiten Tag begannen einige lauffreudige Choristen um 7:30 Uhr mit einer Joggingeinheit über fünf Kilometer. Danach wurde kalt geduscht, anschließend trafen sich alle zu einem gemeinsamen Frühstück. Nach dem Frühstück begann der Chor mit den Stimmproben. Zu Beginn probten die Knaben und zeitgleich wurden die Mutanten von Basti in die Musiktheorie eingewiesen. Nach den Proben freuten sich schon alle auf den Pool.

Poolvergnügen.

Zum Mittag gab es dann Spätzle mit Fleisch und zum Nachtisch Eis. Das Eis war bei der Hitze eine willkommene Abkühlung.  

Essen gut, alles gut.

Anschließend war der ganze Chor in bester Stimmung, was daran lag, dass sich alle gegenseitig umbrachten. Jedem Choristen und Betreuer wurde eine Person zugewiesen und man sollte möglichst geschickt dieser Person einen Gegenstand mit der linken Hand übergeben, um sie zu töten, also aus dem Spiel zu werfen. Dieses Spiel ist für alle Choristen und Betreuer eine große Herausforderung, da es die ganze Chorfreizeit andauert, man also permanent aufpassen muss, nicht umgebracht zu werden. Auf die Überlebenden wartet noch eine Überraschung.

In der Mittagspause zogen sich einige müde Knaben zum Schlafen in kühlere Räume zurück. Später, als alle Choristen wieder wach waren, gab es Kaffee, Kakao und Kuchen. Darauf folgte die nächste Tuttiprobe.

Auch Franz lernt neue Töne.

Zu Anfang der Probe gratulierte der gesamte Chor per Video einer Großmutter zweier Choristen zum 80-jährigen Geburtstag. Nach der freudigen und willkommenen Abwechslung gab es Abendessen. Während dessen gab es die Möglichkeit den Spielstand des Mörderspiels zu erfragen. Hierbei stellte sich heraus, dass bereits viele Choristen ermordet wurden. Ein Chorist: „Im Sopran leben nur noch drei!“ Offensichtlich gibt es einige Assassinen im Chor – aber auch Assassinen sind sterblich…

Von Constantin H., Yannick und Max